25.10.2020 – Körpererfahrungsworkshop für trans* und gender non-konforme Menschen & friends – Fokus Präsenz und sinnliches Selbst

25.10.2020 “Körpererfahrungsworkshop für trans* und gender non-konforme Menschen & friends – Fokus Präsenz und sinnliches Selbst”
mit Alexander Hahne

Sonntag 25.10.2020 von 13-18 Uhr in der Etage Bremen, Ebenerdiger Zugang.

In diesem 5 ­stündigen Workshop kannst du dein sinnliches Selbst erforschen und den Körper in Präsenz erleben. Dich in Ruhe und Bewegung spüren und kennen zu lernen. Es wird keinen Körperkontakt geben. Der Fokus des Seminars wird körperliche Präsenz und sinnliches Selbst sein. Wie verändert sich deine körperliche Präsenz bei zB verschiedenen Körperhaltungen. Wie ist es für dich deinen Körper lustvoll zu genießen und zu betrachten? Wie fühle ich mich Innen und wie wirke ich nach Außen? Wir werden verschiedene Übungen aus der Körperarbeit, Selbst-Massage und Tanz durchführen und unserer Präsenz ein Stück näher kommen. Wir sind die gesamte Zeit bekleidet und es wird keinen Körperkontakt mit anderen geben. Zwischen den bewegten Einheiten gibt es immer wieder angeleitete Phasen zur Selbstreflexion. Wir werden überwiegend in Stille und Bewegung sein, zwischendurch wird es Momente des sprachlichen Austausches geben. Durch körperpraktisches Erleben nähern wir uns unserem Körper, unserer Präsenz und unserem sinnlichen Selbst an und nehmen unseren Körper explizit wahr.

Der Workshop ist für alle trans* und gender non-konformen Menschen & Friends offen. Du entscheidest selbst, wie weit und wie intensiv du dich und deinen Körper erkunden möchtest. Melde deine*n Freund*in bei deiner Anmeldung einfach mit an.

Alexander Hahne, Hamburg
MA. BSc. Medientechnik, Sexualpädagoge (gsp) und Bodyworker, Sexological Bodyworker (i.A.). Leiter von Workshops rund um die Themen Körpererfahrung und Bewegung, Referent für trans* spezifische Sensibilisierungsarbeit. Langjährige Erfahrung und Fortbildung in Tanz und kreativen Ausdrucksformen (u.a. Ballett, New Dance, Kontaktimprovisation, Butoh, Body-Mind-Centering, Kickboxen, Mixed-Martial-Arts).
www.alexanderhahne.com

Wann: Sonntag 25.10.2020 von 13-18 Uhr
Wo: Etage Bremen, Herdentorsteinweg 37, Barrierefreier Zugang
Bitte anmelden: anmeldung[at]trans-recht(punkt)de – begrenzte Plätze.

Montag 24.08.2020, 19:00Uhr Online Vortrag: Geschlechtliche Vielfalt im Recht – Das Personenstandsrecht nach der Aktion Standesamt, § 45b PStG, schrecklichen BGH-Urteilen und einer hoffnungsvollen Verfassungsbeschwerde

Information zur Anmeldung: siehe unten.
Termin: 24.08.2020 – 19:00Uhr
Geschlechtliche Vielfalt im Recht – Das Personenstandsrecht nach der Aktion Standesamt, § 45b PStG, schrecklichen BGH-Urteilen und einer hoffnungsvollen Verfassungsbeschwerde

 

Mit der Einführung der dritten Option “divers” im Personenstandsrecht ist viel Bewegung in die Anerkennung nicht-binärer Menschen gekommen. Auch der Zugang zu Vornamens- und Personenstandsänderungen binärer Trans* und intergeschlechtlicher Männer und Frauen schien sich zwischenzeitlich deutlich zu verbessern. Dem setzte ein mehr als rückschrittiges, sprachlich wie inhaltlich herabwürdigendes Urteil des Bundesgerichtshof im Frühjahr dieses Jahres ein jehes Ende. Doch Hoffnung speist sich aus einer im Juni erhobenen Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht und leisen Anzeichen in Richtung eines neuen parlamentarischen Gesetzes.
Der Input fasst die rechtlichen Geschehnisse für alle verständlich zusammen. Einen ersten Schwerpunkt liegt auf der Darstellung des umstrittenen BGH-Urteils und welche Auswirkungen das jetzt für anstehende Änderungsverfahren hat. Im zweiten Schwerpunkt wird die Verfassungsbeschwerde und die Grundrechtsargumentation für einen selbstbestimmten Geschlechtseintrag vorgestellt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, der politischen wie alltagspraktischen Diskussion und selbstverständlich für alle Fragen, die Euch umtreiben! – Auf Wunsch & bei verbleibender Zeit kann ergänzend gerne etwas zu Euren Rechten in Schule, Uni, Arbeitsplatz, online-Shopping, Versicherungen… sprich ganz Diskriminierungssituationen aus Eurem Alltag und wie ihr Euch wehren könnt, gesagt werden.

 

In Kooperation mit dem Autonomen Feministischen Referat der Universität Bremen und der Aktion Standesamt.

 

Die Veranstaltung läuft als Online-Vortrag über Zoom, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich:
Anmeldung unter: anmeldung@trans-recht.de

BGH Urteil zu 45b, Menschenrechts-verletzend und ein Rückschritt für inter* und trans*Personen

Liebe Community,

der Bundesgerichtshof traf am 22. April 2020 die Entscheidung, § 45b des Personenstandsgesetzes ausdrücklich auf inter* Personen zu beschränken. Bei der Personenstandsänderung von trans* Personen soll wie vor 2019 nun nur noch ein TSG-Verfahren möglich sein. Dieses Verfahren ist aus unserer Sicht menschenrechtsverletzend und gehört längst abgeschafft.

Über den § 45 b war es vielen trans* Menschen gelungen, ihre Personenstandsänderung ohne zum Teil herabwürdigende und fremdbestimmende Begutachtungen durchzusetzen und ohne die hohen Kosten des TSG-Verfahrens tragen zu müssen. Diese Möglichkeit fällt jetzt weg. Ob bereits genehmigte Personenstandsänderungen von trans* Personen über § 45b nachträglich für ungültig erklärt werden, lässt sich leider derzeit noch nicht abschätzen.

Auch die Personenstandsänderung nach §45 b ist weit weg von einer Selbstdefinition der eigenen Geschlechtszugehörigkeit. Die geforderten ärztlichen Atteste schreiben die Deutungshoheit über Geschlecht der Medizin zu und setzen damit die Tradition einer Pathologisierung von Inter*Geschlechtlichkeit fort. Gegenüber einem TSG-Verfahren war es nichtsdestotrotz für viele trans* Personen der Weg der geringeren Diskriminierung.

Das Urteil des BGH stellt für unsere Community einen Rückschritt dar und treibt einen Keil zwischen die Interessen von trans* und inter* Personen. Wir verurteilen diese Entwicklung aufs Schärfste. Hierdurch entsteht nicht nur soziales Ungleichgewicht, sondern es wird eine Politik der Fremdbestimmung und Pathologisierung von Trans*- und Inter*Geschlechtlichkeit forciert. Jeder Mensch hat ein Recht auf Identität. Das beinhaltet insbesondere auch die Selbstdefinition der Geschlechtszugehörigkeit. Dazu braucht es weder ärztliche Atteste noch psychologisch-psychiatrische Gutachten.

An dieser Stelle müssen wir leider die Empfehlung aussprechen, dass diejenigen trans* Personen, deren Antrag nach 45b abgelehnt wird, sich entweder in Geduld und Ausdauer üben oder es doch über das inakzeptable TSG-Verfahren probieren. Wir werden uns in jedem Fall weiter dafür einsetzen, dass die Namens- und Personenstandsänderung in Zukunft ohne Fremddiktat durch Ärzt*innen und Richter*innen möglich sein wird.

Solltet ihr fragen zur Personenstandsänderung in eurem Fall haben, nutzt gerne unser Beratungsangebot in Bremen oder der Weser-Ems-Region.

IDAHOBIT* Diskriminierungsfreie Gesellschaft immer noch eine Utopie

Liebe Community,

wie in jedem Jahr zelebrieren wir heute den internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT). An diesem Tag wollen wir feiern, was national und international gegen die Diskriminierung unserer Community erreicht werden konnte, aber auch den Blick auf jene Winkel der Gesellschaft werfen, in denen uns immer noch mit Unverständnis, Diskriminierung, Ausgrenzung und Hass begegenet wird.

Viele von euch wissen vielleicht, dass der Bremer Martini-Pastor, Olaf Latzel, vor wenigen Wochen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wurde, weil er sich über die inzwischen 13 Jahre seines Kirchenamts hinweg immer wieder in heftiger Weise homo- und transfeindlich geäußert hat. Dieses Beispiel steht symptomatisch für eine Haltung, die leider noch allzu weit verbreitet ist und neben der Kirche auch in vielen anderen Zweigen des öffentlichen Lebens noch verbreitet ist.

Pastor Latzel lehnt nicht nur in vollkommen rückständiger Art und Weise die Frauenordination in der evangelischen Kirche ab und vertritt klar anti-islamische Positionen, sondern äußert sich immer wieder mit großer Hartnäckigkeit vor allem gegen Schwule, Lesben und trans* Personen. 

Er spricht sich nicht nur seit Jahren für die Konversionstherapie aus, sondern bezeichnete in einem “Eheseminar” die Organisator*innen des Bremer CSD als “Verbrecher” und Homosexualität als “todeswürdiges Verbrechen”. Die Debatte um geschlechtliche Vielfalt tut er als “Gender-Dreck” ab. Auch setze er in einem Statement die Beziehung zwischen zwei Männern mit Zoophilie, also der sexuellen Hingezogenheit zu Tieren gleich. 

Latzel ist ein Pastor, der LGBTIAAQ+-Menschen, BIPOCs und Frauen diskriminiert, der gegen Abtreibung prädigt und sich deutlich gegen andere Religionsgemeinschaften ausspricht. Dies ist Gift für unsere moderne Gesellschaft und wir müssen uns dagegen wehren. 

Mittlerweile wurde bereits Strafanzeige gegen Olaf Latzel gestellt, es läuft ein Disziplinarverfahren der Bremischen Evangelischen Kirche gegen ihn und in mehreren Petitionen wurde versucht, eine Amtsenthebung zu erwirken. Bisher vergeblich. In einer Stellungnahme vom heutigen Morgen stellte der Vorstand der Martinikirche klar, eine Sanktionierung Latzels abzulehnen und im Falle einer Amtsenthebung Latzels dagegen protestieren zu wollen. Der Kirchenvorstand verwies darauf, dass gelebte Homosexualität laut “biblischer Schöpfungsordnung” ein “Greuel und schwere Sünde vor Gott” sei und bezeichnete die Ablehnung ebendieser Ordnung als Angriff auf Gott selbst. Praktizierte Homosexualität sei gegen den Willen Gottes. Die Öffnung anderer Kirchengemeinden gegenüber gleichgeschlechtlicher Liebe bezeichnete der Sprecher als “geistliche Auflösung”. Die Vorstellung, es gebe geschlechtliche Vielfalt abseits der binären Kategorien (cis-)Mann und Frau, sei ein “Diktat der gottlosen Genderideologie” und für die Gemeinde St. Martini undenkbar. Deutschland sei ein “heidnisches Land”, ein gottloses Land, und die Protestierenden, die sich in den letzten Wochen durch verschiedene Aktionen gegen die Hassreden des Pastors zur Wehr gesetzt haben, seien die wahren Täter*innen.

Diesen Umstand wollen wir als Verein und als Vertreter*in unserer Community nicht akzeptieren.  Wir appellieren an die Bremische Evangelische Kirche, Pastor Latzel keine weitere Möglichkeit mehr für Hasspredigten zu geben. 

Unsere Reaktion auf den Artikel im Weser-Kurier am 02.02.2020

Am 02.02.2020 hat der Weser-Kurier folgenden Artikel veröffentlicht:
Das war unsere Reaktion an die Verantwortliche Journalistin
Liebe Frau Röhling,
wir haben uns sehr gefreut, kürzlich ihren fertigen Artikel zu lesen. 
In weiten Teilen waren wir sehr mit Ihrer Darstellung einverstanden, uns sind aber ein paar Einzelheiten aufgefallen, die wir gerne anmerken würden. 
Sie beschreiben in Ihrem Artikel “beide Geschlechter” oder “die zwei biologischen Geschlechter”. Dies empfinden wir aus zwei Gründen als problematisch: Zum einen exkludiert diese Grundannehmen viele inter* Personen, die eben nicht XX- oder XY-Chromosome haben oder auf anderen Ebenen nicht den gängigen biologisch-medizinischen Grunderwartungen an männlich/weiblich entsprechen. Wegen des gesellschaftlichen Zwangs nach “eindeutiger Zuordenbarkeit” zu einem von nur zwei Geschlechtern, nehmen Ärzt*innen auch heutzutage noch sehr häufig genitalangleichende Maßnahmen bei Säuglingen vor. Diese Praxis kann nur aufhören, wenn in der breiten Bevölkerung das Bewusstsein geschaffen wird, dass “geschlechtliche Eindeutigkeit” zunächst einmal eine Erwartung und keine biologische Tatsache ist und dass alle geschlechtlichen Variationen (sichtbar und/oder seelisch) vollkommen akzeptable Normvarianten, nicht -abweichungen (und damit Krankheiten) sind. 
Andererseits betrachten wir generell eine biologistische Sicht auf Geschlecht kritisch, schon allein, weil geschlechtsspezifische Rollenerwartungen und -bilder in großen Teilen sozio-kulturell bedingt und anders als oft angenommen nicht “naturgegeben” sind. Sogar die Auffassung davon, wie viele Geschlechter existieren, kann je nach Kulturkreis und Geschichtsabschnitt stark variieren. Die Festlegung auf genau zwei zugrundeliegende Varianten empfinden wir als willkürlich, genitalfixiert und exkludierend. 
Darüber hinaus möchten wir kurz anmerken, dass wir zwar erklärte Allies der inter* Community sind, aber inter* als Verein nicht offiziell vertreten. Das ist deshalb so, weil wir es wichtig finden, dass Beratung und öffentlich wirksame Darstellungen dieser Community in den Händen von Peers, also betroffenen Personen, liegen sollte. Diese wissen oft viel besser über ihre communityinternen Bedürfnisse bescheid und haben ein Anrecht darauf, ihre öffentliche Präsenz selber zu gestalten.
Wir hoffen, Sie können mit unseren Anmerkungen etwas anfangen, und freuen uns über einen ausführlicheren Dialog, wenn von Ihrer Seite aus Interesse besteht.
Herzliche Grüße
Der Vorstand Trans*Recht e.V.

Poster und Begleitheft Trans*Körper*Wahrnehmung – Ressourcen rund um die Mastektomie (de/en)

english below

Poster und Begleitheft Trans*Körper*Wahrnehmung – Ressourcen rund um die Mastektomie

 

 

 

Das Poster und die Broschüre sind hier als pdf zum Download verfügbar. Die Druckversion ist über die Geschäftsstelle des Bundesverband Trans* bestellbar: info[at]bv-trans.de.

Du überlegst, ob du dich für eine Brust-Transformations-Operation (Mastektomie) hin zu einem flachen Brustprofil entscheidest? Vielleicht fragst du dich, was dieser Schritt für dich und dein Leben bedeutet? Vielleicht hast du dich schon dazu entschieden? Das zweisprachige DIN-A2 Poster und die dazugehörige Broschüre (deutsch-englisch) haben Alexander Hahne www.alexanderhahne.com und K* Stern www.praxis-kstern.de für alle Menschen mit diesen Fragen entwickelt – unabhängig davon, wie du dich und deine Geschlechtsidentität selbst bezeichnest.

Die Broschüre und das Poster haben sie als zusätzliches Angebot zu regulärer medizinischer Versorgung, psychotherapeutischer Begleitung und Beratung entwickelt.

Alexander Hahne und K* Stern möchten den Blickwinkel auf diese Operation um die Perspektiven von Körperwahrnehmung und die eigene, achtsame Empfindung erweitern: Was macht das alles mit mir? Was spüre und fühle ich dabei? Wie kann ich dafür sorgen, dass es mir vorher, währenddessen und nachher gut geht?

english:

Poster and brochure Trans*Body*Awareness – Resources for top surgery Download the poster and brochure here or order a hardcopy at Bundesverband Trans*: info[at]bv-trans.de.

You wish you had a flat chest? You are dealing with decision whether to have top surgery? You are asking yourself what this step would mean to you and your life? Maybe you have already decided to have top surgery? Alexander Hahne www.alexanderhahne.com und K* Stern www.praxis-kstern.de developed the bilingual poster and associated brochure (German/English) for everybody who is dealing with these questions – regardless of their gender identity.

The poster and the brochure are for trans* people in addition to medical care, psychotherapy and counseling. Alexander and K* would like to broaden the view on this surgery with the perspective of mindful body awareness: What do I feel inside of me? What do I notice? How can I take good care of myself, to be well before, during and after top surgery?

Beratungsmodus geändert – Telefon- und Mailberatung wird weiterhin angeboten

Liebe Alle, aufgrund der Aktuellen Situation haben wir unseren Beratungsmodus geändert.

Es gibt auf absehbare Zeit keine offene Beratung mehr.

Wir werden aber weiterhin Mail- und Telefonberatung anbieten.

Ihr erreicht uns  unter:

beratung [at] trans-recht.de

oder unter:

0160-5889070

Telefontermine für Beratungsgespräche können auch per Mail abgesprochen werden.

Mehr Infos: https://trans-recht.de/beratung/beratung-bremen/

Was machen wir am TDOV in Bremen 2 – Treffen am 04.03.2020 19:00Uhr

Datum: 04.03.2020

Uhrzeit: 19:00Uhr

Ort: Rat und Tat, Theodor-Körner-Str. 1, 28203 Bremen

Am 31.03.2020 ist International Transgender Day of Visibility.

Bei unserem Treffen im Februar haben wir schon angefangen zu planen.
Bisher stehen auf dem Plan:
Ein Infostand in der Innenstatdt.
Eiine Kundgebung zum TDOV
Ein Filmabend im City 46 (Film: Major OmU)

Hab ihr noch Ideen, wollt ihr einen Redebeitrag bei der Kundgebung halten, wollte ihr was ganz anderes machen.
Kommt vorbei und lasst uns gemeinsam Planen

Wir treffen uns im Rat und Tat unter dem Dach.
Der Raum ist leider überhaupt nicht Barrierefrei.

Liebe Grüße

Die Menschen von Trans*Recht e.V.

Was machen wir am TDOV in Bremen – Treffen am 05.02.2020 19:00Uhr

Datum: 05.02.2020

Uhrzeit: 19:00Uhr

Ort: Rat und Tat, Theodor-Körner-Str. 1, 28203 Bremen

Am 31.03.2020 ist International Transgender Day of Visibility.

Wir von Trans*Recht e.V. möchten Euch gerne einladen, um gemeinsam zu überlegen, was an diesem Tag in Bremen laufen kann, um Sichtbarkeit für die Anliegen von trans* Personen zu schaffen. Alle, die gerne etwas (mit)planen möchten sind herzlich willkommen.

Liebe Grüße

Die Menschen von Trans*Recht e.V.

Körpererfahrungsworkshop für trans* und gender non-konforme Menschen – Fokus Präsenz und Entspannung

mit Alexander Hahne
Sonntag 16.02.2020 von 10-15 Uhr im “Saal” der Etage in Bremen, kostenfrei – Spenden sind willkommen

In diesem 5 ­stündigen Workshop kannst du deinen Körper in Bewegung und Ruhe erleben, dich mit und ohne Körperkontakt spüren und kennen zu lernen. Der Fokus des Seminars wird körperliche Präsenz und Entspannung sein. Körperlich präsent sein, Raum ein nehmen oder sich zurücknehmen, subtiles und offensichtliches. Wie fühle ich mich Innen und wie wirke ich nach Außen? Wir werden verschiedene körperpraktische Übungen aus der Körperarbeit, Massage, Entspannung und Tanz gemeinsam durchführen. Ein paar Übungen enthalten Körperkontakt – wenn du das nicht möchtest, wird es alternativen dazu geben. Zwischendurch gibt es immer wieder angeleitete Phasen zur Selbstreflexion. Wir werden überwiegend in Stille und Bewegung sein, zwischendurch wird es Momente des sprachlichen Austausches geben. Durch körperpraktisches Erleben nähern wir uns unserem Körper und unserer Präsenz an und nehmen unseren Körper explizit wahr.
Der Workshop ist für alle offen – egal wie du dich geschlechtlich verortest. Ob trans* Mensch, nicht-binär, weder-noch, gender non-konform oder ganz anders. Alle Übungen sind trans*sensibel Konzipiert. Du entscheidest selber, wie weit und wie intensiv du dich und deinen Körper erkunden möchtest.

Alexander Hahne, Hamburg
MA. BSc. Medientechnik, Sexualpädagoge (gsp) und Bodyworker. Leiter von Workshops rund um die Themen Körpererfahrung und Bewegung, Referent für trans* spezifische Sensibilisierungsarbeit. Langjährige Erfahrung und Fortbildung in Tanz und kreativen Ausdrucksformen (u.a. Ballett, New Dance, Kontaktimprovisation, Butoh, Body-Mind-Centering, Kickboxen, Mixed-Martial-Arts).
www.alexanderhahne.com

Wann: Sonntag 16.02.2020 von 10-15 Uhr
Wo: Etage Bremen, Herdentorsteinweg 37, Barrierefreier Zugang
Bitte anmelden: anmeldung[at]trans-recht(punkt)de – begrenzte Plätze.